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Nudisten im wald, Nudisten mochte Jagd nach Wald, die Fotografie mag

Der Sommer kommt, die Hüllen fallen. Aber wie viel nackte Haut ist in der Öffentlichkeit hierzulande überhaupt erlaubt? Die ARAG Experten mit den nackten Tatsachen.

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Name: Bibbye
Wie alt bin ich: 45

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Das war es, mein erstes Gespräch mit einem Nackten. Dann hätte ich zumindest einen Teil dieser Szenerie schon einmal erlebt.

So aber gab es nichts mehr schönzureden an meiner Situation: Ich wanderte auf dem Naturistenweg in der Lüneburger Heide. Natürlich nackt.

Videoclips aus sendungen mit dem nacktläufer (archiv)

Wenn ich Rennrad fahre, trage ich eine Hose mit Polsterung zwischen den Beinen. Im Text neben dem Foto steht, ein unbekleideter Körper sei kein Grund für Schamgefühle.

So sehen es die Naturisten. Ich sehe das anders. Ich bin nicht gerne nackt.

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Ich gucke auch nicht gern auf andere, wenn sie nackt sind. Dass ich seit ein paar Jahren in die Sauna gehe, habe ich von einer Frau gelernt, bei der Geduld und verständnisvolle Blicke zur Profession gehören: Sie ist Sozialpädagogin. Als ich vor ein paar Wochen am Strand von St. Peter-Ording am FFK-Abschnitt vorbeimusste, habe ich so konzentriert an den Horizont gestarrt, dass ich das Gespräch mit meiner Begleiterin unterbrechen musste. Und dann habe ich vom Nacktwanderweg in der Lüneburger Heide gehört.

Mit Badehose am FKK-Strand

Prima, die Heide blüht, da kann ich ja mal mit Experten besprechen, was so schön daran sein soll, wenn die Rucksackgurte auf der Haut scheuern. Die Freien Hamburger Nacktivisten zum Beispiel, sie gehen gemeinsam wandern und kegeln, sie malen, tanzen und treffen sich zum Stammtisch.

Sogar die Deichtorhallen haben sie schon nackt besucht! Sie zu befragen, fand ich super. Mein Chef nicht so. Er wollte lieber einen Selbstversuch. Meine Antwort auf sein Ansinnen fiel einsilbig aus und bestand aus drei Buchstaben.

Fkk im wald fotos

Was ich allerdings noch weniger mag, als nackt zu sein, ist etwas nicht auszuprobieren, das mir jemand vorschlägt — es sei denn, das Ausprobieren stellt eine Gefahr für meine Unversehrtheit dar. Ich entschied, die klobigsten Wanderschuhe anzuziehen, die ich besitze. Ich überlegte, meinen Rucksack vorne zu tragen wie ängstliche Touristen. Ich könnte auch meinen Patenhund mitnehmen und mir dann wünschen, ich hätte so ein schönes Fell wie er. Ich verwerfe die beiden letzten Ideen und fahre an dem mit mir vereinbarten Morgen los in Richtung Wesel. Das ist ein kleines Kaff mitten in der Lüneburger Heide.

Meine hoffnungsvolle Sorge, das Tor zur Nacktenwelt nicht zu finden, ist leider schnell perdu. Zum Umdrehen bin ich zu stolz. Ich ziehe mich aus und creme mich ein wie eine Irre.

Am Ende des Weges werde ich wissen, dass ich das lieber mit Insekten- anstelle von Sonnenschutzmittel hätte tun sollen. Einmal mit Profis nackt wandern. Ich sehe ein Informationsschild für den Seeve-Radweg und überlege kurz zu kontrollieren, ob sich Radroute und Nacktwanderpfad irgendwo kreuzen. Da mir der Gedanke aber Angst macht, gehe ich los, ohne auf die Karte zu gucken. Meine Wanderschuhe habe ich noch nie so geliebt wie auf den ersten Metern dieses Weges. Natürlich sind sie auf dem planierten Waldpfad so peinlich wie Bogner-Klamotten bei Skischülern.

Aber sie sind meine Rettung. Mit ihnen kann ich mich voll und ganz auf meinen Zwang konzentrieren, beide Schuhe exakt gleich eng schnüren zu müssen. Und muss mir noch nicht klarmachen, dass ich gerade splitternackt durch einen Wald stratze, der nicht mein Privatpark ist. Dann geschieht etwas Seltsames.

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Als ich an ein Feld komme und die Sonne zum ersten Mal meinen ganzen Körper trifft, fühlt sich ihre Wärme so weich an auf meiner Haut, so wohlig und zart, als ob sie mich berührt. Plötzlich fühle ich mich überhaupt nicht mehr danach, was ich mein Leben lang mit dem Wort nackt verband: schutzlos. Und das reicht. Ich muss zwar die Stirn runzeln über meinen Gedanken, aber wenn ich ehrlich bin, fühlt es sich gerade ganz wunderbar an, so pur zu sein, direkt verbunden mit der Kraft der Sonne und überall Luft an meiner Haut.

Der Rucksack, am Schreibtisch noch als sicheres Schutzschild wertgeschätzt, nervt mich auf einmal unglaublich. Er kratzt und scheuert, mein Rücken kann nicht atmen und die Sonne mich nicht rundum streicheln. Ich nehme ihn in die Hand, weil ich mich frei fühlen will, aber er baumelt gegen meine Beine. Am liebsten wäre ich ihn los. Da ich jedoch fürchte, unterwegs Hunger zu bekommen, schleppe ich ihn weiter mit. Die FKK-Strände verschwinden - und schuld seien Männer aus dem Westen. Gregor Gysi hat ein Wahlkampfthema gefunden.

Auf einmal höre ich Stimmen. Mein Magen wird von der gemütlich wabernden Masse, die er normalerweise darstellt, zu einer festen Kugel. Keine Spur mehr von Appetit.

Was, wenn die Körper zu den Stimmen Kleidung tragen? Weil sie einen normalen Wanderweg für normale Menschen benutzen oder den verdammten Seeve-Radweg fahren? Wer ist dann der Freak hier? Die Stimmen stammen von zwei Frauen auf Pferden.

Freikörperkultur: plötzlich nackt im wald

Sie tragen Stiefel, Hosen, Jacken, Handschuhe und auf den Köpfen Helme. Ich sehe Nase und Mund, ein wenig Wange und sonst nichts.

Von mir sehen sie alles. Als ich weit hinten, vor der nächsten Kurve, die helle Haut des Typen vom Parkplatz leuchten sehe, bin ich zum ersten Mal in meinem Leben froh, den nackten Hintern eines fremden Mannes zu sehen. Ich bin nicht vom Mars. Ich tue so, als ginge ich hier zum x-ten Mal nackt entlang und marschiere mit geradem Rücken und nach vorne gereckter Brust an den herausgeputzten Reiterinnen vorbei.

Davon werde ich noch in fünf Jahren erzählen, denke ich und freue mich schon jetzt darauf.

Beste destinationen fürs nacktwandern – wo ist es legal?

Dass ich gerade meinen Albtraum erlebe, finde ich super. Das stärkt bestimmt fürs Leben. Warum nur war ich zu stolz, bei meiner Drei-Buchstaben-Absage zu bleiben?

Meine Persönlichkeit kann ich doch auch stählen, ohne nackt durch einen Wald zu rennen! Ein Stachel ragt aus meiner Haut, der Schmerz bohrt sich bis in meinen Kopf. Übermütig geworden nach all dem überstandenen Schrecken hatte ich mir Socken und Schuhe ausgezogen. Ich wollte ein paar Fotos machen von meinen Sachen im Wald. Bescheuerte Idee.

Fkk im wald

Wie ich im überfüllten Wartezimmer beim Arzt sitze und ausharre, ob ich jemals wieder auftreten kann. Als mein Verstand zurückkehrt von seiner wohlverdienten Pause, ziehe ich alle vier Kleidungsstücke wieder an und laufe weiter. Was soll schon passieren? Der Schmerz ist jetzt ein Brennen und tut gut. Sondern er führt durch Wald, und zwar nur durch Wald.

Fkk im wald fotos

Und jedes Mal, wenn ich jetzt an mir heruntersehe, sitzt an irgendeiner Stelle etwas Schwarzes auf meinem Körper. Es hängt an meinem Bauch, hockt auf meiner Schulter, klebt an meinen Armen und Beinen. Alles juckt. Es juckt hinter meinen Ohren und auf meiner Kopfhaut, es juckt an meiner Stirn und meinen Augenbrauen, es juckt sogar auf meinen Wangenknochen. Ich will nach Hause.

Wo ist fkk verboten – und wo ist fkk erlaubt?

Oder zumindest in mein Auto. Raus hier aus der Luft, die nicht mir gehört, sondern den Insekten. Zum Glück ist der Rundweg nicht besonders lang, um die zehn Kilometer. Bald bin ich zurück am freien Feld, meinem unerwarteten Locus amoenus vom Anfang. Ist doch alles gut, eigentlich. Das Jucken bildest du dir nur ein.

Bald bist du unter der Dusche. Hier hast du dich vorhin für einen Moment fast frei gefühlt, erinnere dich daran.

Beinahe werde ich wehmütig, dass es das schon gewesen sein soll mit meinem Experiment. Ich hätte gern noch mehr gefühlt von all dem nie Erlebten. Dass mir aus dem Dunkel des Waldes am Ende noch sechs helle Körper entgegenkommen, stets im respektvollen Abstand von etwa einhundert Metern zueinander, finde ich tatsächlich sehr lustig.